MUSIKVEREIN BECKUM E.V.
MUSIKVEREIN BECKUM E.V.

Musikalische Grundausbildung

Musikalische Grundausbildung

in der St. Nikolaus Grundschule Beckum

Die Musikalische Grundausbildung (MGA) bieten wir seit dem Jahr 2006 an der Grundschule Beckum an. Sie startet im 1. Schuljahr nach den Herbstferien und läuft jeweils bis zum Ende des 2. Schuljahres. Bis dahin haben sich dann die meisten Kinder entschieden, ob sie im 3. + 4. Schuljahr in unserer Bläserklasse ein Instrument erlernen möchten.

Das Konzept „Elemente – Instrumente“ wird von Diplom-Musikerin Gaby Hankel unterrichtet und bietet den Kindern viel Spielraum, die Welt der Musik zu erfassen und damit zu experimentieren. Zu den Inhalten dieses Konzepts gehören folgende Unterrichtsbereiche, die fließend ineinander übergehen:

 

Singen und Sprechen

Die Kinder lernen, durch rhythmische Übungen und Silbensprechen auf ihre Sprache zu achten und damit zu experimentieren. Der Sprechrhythmus kann auch geklatscht oder getrommelt werden.

Anhand der Solmisationsmethode wird die Entwicklung von Tonvorstellungen durch Handzeichen gefördert. Unabhängig von der Tonart können dann Liedteile oder Intervalle geübt werden.

Um die Stimme zu formen, werden Stimmbildungsübungen in Geschichten und Spielen durchgeführt. Auch das Erlernen neuer Lieder erfolgt in Bewegungsspielen, szenischen Spielen und in Verbindung mit Geschichten und Versen. Auch hier ist die Solmisationsmethode sehr hilfreich.

Kennenlernen unserer „Freunde“ „ So – Mi – Do“ und deren Handzeichen.

Bodypercussion zum Begrüßungslied „Habt ihr schon Hallo gesagt“!

„Mein Stein“ – ein Sprechrhythmus- und Geschicklichkeitsspiel!

 

 

Musik und Bewegung

Die Kinder lernen ein Raum- und Rhythmusgefühl zu entwickeln, indem sie in der Bewegung angeleitet werden, z.B. durch bestimmte Klänge oder Instrumente.

Die Kinder bewegen sich frei zur Musik und lernen dabei, auf musikalische Veränderungen zu reagieren. Dabei entdecken sie die unterschiedlichen Parameter in der Musik. Leichte Tänze als gebundene Form werden spielerisch vermittelt.

Durch Bodypercussion lassen sich Sprechrhythmen oder Lieder sehr gut rhythmisch festigen. Auch die Tonhöhen werden dadurch noch einmal gefestigt. Gerne erfinden die Kinder eigene Bodypercussion zu Liedern oder Rhythmen.

Karussellmusik

Rhythmische Bewegungsspiele mit Boomwhackers!

 

 

Elementares Instrumentalspiel

Die Kinder lernen die Beschaffenheit und den Klang der elementaren Instrumente kennen, hierbei handelt es sich um das sogenannte Orff-Instrumentarium.

Die Kinder dürfen die  Instrumente ausprobieren und erforschen. Sie lernen, Rhythmen und Melodieteile bereits einstudierter Lieder auf die Instrumente zu  übertragen. Dabei achten wir sehr genau auf die richtige Spielweise und Körperhaltung.  Bilder, Geschichten und Verse werden mit Stabspielen und dem kleinen Schlagwerk vertont. Die Kinder lernen dabei,  aufeinander acht zu geben, abzuwarten und sich auf den eigenen Einsatz zu konzentrieren.

Die Instrumente der Bläserklasse, aber auch Streich- und Tasteninstrumente werden den Kindern in der musikalischen Grundausbildung vorgestellt. Auch das Nachahmen und der Nachbau einiger Instrumente sind wichtiger Bestandteil des Unterrichts.

Eine Klanggeschichte mit Stabspielen und kleinem Schlagwerk!

„Manitu“ – wir lernen die geheime Trommelsprache der Indianer!

„Grosse und kleine Wellen“ auf dem Metallofon und Glockenspiel!

 

 

Elementare Musiklehre

Im ersten Schuljahr steht die grafische Notation im Vordergrund. Diese „Notation“ wird dann auf Instrumente übertragen. Dabei werden auch schon die Parameter mit einbezogen. Tonhöhen, Dynamik und Tempi können grafisch dargestellt und mit Instrumenten wiedergegeben werden.

Die Kinder erlernen die Notenwerte, Dynamik und Taktarten dann zunächst über Vergleiche mit Tieren oder Uhrengeräuschen. Spiele mit Rhythmen und das Aufschreiben der dazugehörenden Noten können in verschiedenen Ebenen angewendet werden. Erst im 2. Halbjahr des 2. Schuljahres bekommen die Kinder dann allmählich die Notenwerte als Ganze, Halbe, Viertel, Achtel … vermittelt.

Bauen von Tönen, die gut zueinander passen!

Grafische Notation der „Flussmusik“!

 

 

Musik hören

Die Kinder erfahren klassische Musik, indem sie sich zur Musik bewegen oder selbst Klänge erzeugen. Hierbei lernen die Kinder,  musikalische Grundformen und auch einzelne Instrumente und Instrumentenfamilien  zu erkennen.

Aber auch still sein und Musik bewusst wahrnehmen gehört zum Unterricht dazu. Auch hier werden wieder in Form von spielerischen Einheiten  musikalische Eindrücke vermittelt.

Der Zeichencharakter der Klänge, also das sogenannte semantische Verstehen wird durch das Hören bestimmter Klänge gefestigt, auch das Heraushören der einzelnen Instrumente und Instrumentengruppen ist für die Kinder mit besonderen Erlebnissen, Geschichten und Spieleinheiten verbunden.  So entsteht dann ein Selbstverständnis für das Einordnen von Klängen, Rhythmen und unterschiedliche Musikstile und deren Formen. 

Flussmusik „Die Moldau“  – Einige Kinder liegen als „Steine“ im Flussbett!

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